Creme oder Fawn Perser Picture

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[Übersetzt von Petra Hartmann, Helkenberg cattery]

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Mrs. Clinton Locke's creme Kitten.

Man kann sagen, dies ist die neueste Varietät in der Perser-Zucht und eine die sehr modern zu werden verspricht. Der Begriff Creme beschreibt exakt den gewünschten Farbton dieser Katzen. Der Begriff creme beschreibt genauestens den für diese Katzen gewünschten Farbton, aber dünn gesät sind die Exemplare deren Farbe hell und gleichmässig genug sind um als richtige Cremes bezeichnet zu werden. Ohne Zweifel wäre in früheren Zeiten eine Creme Katze ab und zu in der "beliebige Varietäten (any variety)" Klasse ausgestellt zu sehen gewesen. Dann aber wären sie zu einer Mißgeburt oder einem reinen Glücksfall ernannt worden. Nun, die Anhänger dieser Katzen haben schliesslich ein System bei ihren Verpaarungen und daraus resultiert eine bestehende Rasse von Katzen welche bis in späte Jahre nicht anerkannt oder eingeordnet wurde.

Es ist zutreffend, daß die Creme Perser, die auf Ausstellungen gezeigt werden, häufig viel dunkler sind als durch den Namen angedeutet und sind, in der Tat, wirklich beige(fawn)-farben. Das große Ding ist jedoch, eine gänzlich gleichmäßige Tönung zu erhalten, ob dunkel oder hell, und alle mögliche Flecken, Streifen oder Tabbymarkierungen zu vermeiden. Ich denke, die sehr hellen Cremes sind ansprechender und faszinierender als die dunkleren Katzen, aber je heller das Fell desto schwerer ist es die vollkommene Gleichförmigkeit der Farbe zu erhalten. Selbstverständlich wird es immer einen bestimmten Anteil Schattierungen bei Creme-Katzen geben - das heißt, die Rückenlinie ist etwas dunkler, ohne Schattierungen an den Seiten an Bauch und Schwanz. Ich denke, daß Cremes schnellere Fortschritte in Richtung Erreichen des Stadiums, daß sie "fast ungezeichnet" sind, machen, als Silberne. Zweifellos sind gute Cremes von heute sehr flüchtig gezeichnet an Kopf oder Beine oder Schwanz, und dies kann man nicht sagen was einige unserer besten silbernen Katzen betrifft. Dies wird vermutlich erklärt durch das vorsichtige und kluge kritische Urteilsvermögen bei der Verpaarung von Cremes durch die Auswahl von Blauen oder Torties um somit Tabby-Katzen zu vermeiden. Es ist eine Eigenheit der Creme-Katzen, daß die Augen im Allgemeinen mandelförmig und am Kopf eher schäg gesetzt sind. Es ist selten und eine besondere Freude ausdrucksvolle, runde, eulenartige Augen bei Creme-Katzen zu sehen. Diese sollten in der Farbe golden oder haselnussbraun sein. Je heller die Farbe desto besser. Ich gebe hier die Punkte der Creme oder Beige (fawn) Katzen an, wie von der Fachgesellschaft ausgearbeitet:-

CREME ODER FAWN.

Farbe. - Soll so rein wie möglich ohne Zeichnung oder Schattierung sein, entweder heller oder dunkler, Stumpfheit und Weiss sollen besonders vermieden werden. Alle Töne vom blassesten Beige (fawn) sind zulässig. 25.

Fell. - Soll sehr lang und locker, duftig sein. 25.

Größe und Form. - Soll groß sein - nicht derb aber massiv, mit viel Knochen und Substanz; kurze Beine. 20.

Kopf. - Soll rund und breit sein, mit kurzer Nase, Ohren klein und gut geöffnet. 15.

Augen. - Sollen groß und voll sein, und leuchtend orange oder haselnussbraun in der Farbe sein. 5.

Kondition. - 10.

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Ein sahniges Lächeln.

Viel ist von dieser energischen Fachgesellschaft getan worden um eine bessere Eingliederung für Cremes auf unseren Shows zu erhalten; und möglicherweise, die Zeit geht weiter, wenn eine größere Anzahl Liebhaber dieser Katzen die Zucht aufnimmt, wird es eine eindeutige Eingliederung geben für Cremes und Beige (Fawn). Es mag immer ein wenig schwierig sein die Grenze zwischen beiden zu ziehen aber solch eine Abteilung (division) von Farben würde, denke ich, Züchter beider Farben, Cremes und Beige (Fawns), mit Befriedigung erfüllen, denn zur Zeit sind Richter eher geneig die am hellsten gefärbten Tiere zu präferieren. Vielleicht weil schöner und schwieriger zu züchten.

In den vorhergehenden Zuchtformen, insbesonder Blau und Silber die ich in dieser Arbeit beschrieben habe wäre es unmöglich all diese Katzen namentlich zu nennen die in der Szene bekannt sind mit dem einfachen Grund, da es Legionen sind. Es verhält sich aber anders bei einer Zuchtform wie den Cremes, denn wie ich am Anfang dieses Kapitels erwähnte, gab es in früheren Zeiten nur hier und dort mal den Fall dass ein cremefarbener Perser auf der Bildfläche erschien, dann verschwand, vielleicht nach Amerika, oder sonst als Liebhabertier verkauft und weg aus dem öffentlichen Leben. Diese "Abart" wurden von den Züchtern nicht ernsthaft aufgenommen und keiner dachte an den Versuch eine Reihe dieser Rasse zu etablieren, sodaß man die einzelnen Katzen dieser Varietät genau ausmachen kann. Wenn nicht so leicht heute dann sicherlich in der Vergangenheit.

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Mrs. F. Norris's creme kitten.
(Photo: E. Landor, Ealing.)

Die erste dokumentierte Creme Perser in Katalogen oder Zuchtbüchern ist "Cupid Bassanio", geboren 1980, gezüchtet von Frau Kinchant; kein Stammbaum verfügbar. Er war ein großer, breit-köpfiger Kater mit reichlich Fell mit etlicher Zeichnung und Schattierungen, wurde verkauft an Frau Preston Whyte und ging weiter an Frau Norman. Im gleichen Jahr stellte Frau Kinchant ein Creme Kitten in Brighton aus. "Ripon" war ein anderer wohlbekannter Creme aus importierten Eltern (Blau und Rot (Orange)). Diese Katze wurde von Frau Foote verkauft an Lady Marcus Beresford und verschwand schliesslich als sie im Besitz von Frau Cockburn Dickinson war. 1893 besaß Herr McLaren Morrison eine helle Katze namens "Devonshire Cream". Im folgenden Jahr züchtete Frau Taylor ein herrliches Exemplar aus "Tawny", ihrer bekannten Tortie. Diese Katze namens "Fawn" war eine absolut einfarbige beige Katze mit braunen Augen. Sie hätte einiges gewonnen wenn sie noch lebte und in unserer aktuellen Klasse für Creme und Fawn den Wettbewerb antreten würde. Es war in 1895 als Frau Beal erstmalig einiger ihrer Cremes ausstellte, denen sie zu dieser Zeit nicht viel Bedeutung beigemessen hat, galt ihr Interesse doch mehr den Blauen. Aber von ihrer heute gefeierten Linie spätert mehr.

Eine der bekanntesten Cremes der damaligen Jahre ist "Zoroaster", gezüchtet von Frau Bagster aus ihrer Tortie "Pixie". Dies war ein bemerkenswert großer heller Kater mit prachtvollen Augen aber er war großenteils flecking in der Farbe als ich ihn in Frau Mackenzie Stewart's Cattery gesehen habe. Frau Cartwright züchtete eine gut geformte helle Creme, "Upwood Junket" von Timkins, einem Blauen und einer Tochter von "Cyrus the Elamite". Frau Davies, of Caterham, hat oft Cremes in ihrem Besitz gehabt, am bekanntesten "Lord Cremorne", durchaus einer der hellsten den man auf Ausstellunen sehen konnte. Zwei bekannte Cremes, jetzt als Zuchtkater plaziert, sind "Kew Ronald" von Frau Norris und "Matthew of the Durhams" von Frau Western. Diese beiden Kater wurden gezüchtet aus Frau Beal's berühmten "Heavenly Twins". Betreffend "Matthew" schreibt folglich ein Reporter in Our Cats nach der Botanic Show von 1901:- "Cremes sind, das prophezeien wir, die kommenden Katzen. Wir sehen große Möglichkeiten für diese Varietät. 'Matthew of the Durhams' ist eine der Katzen, die wir zur Unterstützung dieser Ansicht vorschicken würden. Ausgesprochen aristrokratisch, schnuppert eine bessere Luft, diese Katze könnte der gehätschelte Liebling einer Prinzessin sein deren Katzen alle von einem Kenner ausgewählt werden". Frau Western ist zurecht stolz auf ihre Anschaffung, denn sie erwarb diese feine Katze auf der Sandy Show 1901 als er ausgestellt wurde von Frau D'Arcy Hildyard. "Matthew wurde bei 4 verschiedenen Gelegenheiten Zweiter hinter seinem Vater "Admiral" als Erster. Er hat einige auffallend hübsche Cremes hervorgebracht. "Wynnstay Myrtle", auch im Besitz von Frau F. Western. Diese Kätzin ist eine der besten ihrer Rasse und hat sicher einigen Einfluß auf die Cremes der Zukunft. Auf der Crystal Palace Show,1902, wo ihr der erste und viele Special Preise zugesprochen wurden, war sie die Verehrteste aller Verehrer. In der Regel lagen die Kätzinnen sehr weit hinter den Katern in Quantität und Qualität. Die beinahe ersten zwei wurden gezüchtet von Frau Hester Cochrane "Cyrus the Elamite" und "Brunette." "Crême d'Or" ist nahezu eine derBesten und gehörte Frau Wellbye die sie an Frau Norris verkaufte. Diese Katze lehnte es einige Zeit ab irgendeine eheliche Verbindung einzugehen, schenkte ihrer Beszitzerin aber schliesslich eine Familie mit "Darius", Frau Ransome's bekannten Blauen. Zwei dieser Katzen, "Kew Laddie" und "Kew Ronald" sind weithin bekannt in ihren unterschiedlichen Kreisen. "Kew Laddie" habe ich gekauft um ihn zu Frau Clinton Locke nach Chicago zu schicken und sie präsentierte ihn der Honorarsekretärin des Beresford Club. Frau Johnstone. Diese Dame stellte "Laddie" auf der großen Chicago Cat Show aus wo er höchste Auszeichnungen gewann und aus einem Brief von Frau Johnstone erfuhr ich, daß er zu einem großartigen Kerl heranwächst und in der Tat durchaus die crême de la crême der Katzengesellschaft über den großen Teich ist.

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"Kew Ronald" und "Kew Laddie."
(Photo: E. Landor, Ealing.)

Das Bild eines perfekten Kitten auf der Eingangsseite dieses Kapitels zeigt eine creme Kätzin, "Jessica Kew", gezüchtet von Frau Clinton Locke aus "Lockhaven Daffodile", Vater ist Frau Johnstone's "Laddie Kew". Frau Clinton Locke ist mit Recht stolz auf dieses hübsche Kitten und schreibt: "Jessica ist das schönste Kitten das ich jeh gesehen habe. In allen Punkten perfekt. Sie war 5 Wochen alt als dieses Photo aufgenommen wurde. Ihr Großvater war mein 'Victor', ein Roter (Orange), ihre Urgroßmutter eine Tortie/weiß."

Ich erwähnte Herrn F. Norris als einen Züchter von Cremes und den Besitzer des stattlichen Katzenpaares, veranschaulicht auf dieser Seite. ["Kew Ronald" und "Kew Laddie."] Er hat mir freundlicherweise folgende Anmerkungen zukommen lassen:

"Creme Katzen sind eine moderne Farbe bei Persern die aber nun beginnt freier gezüchtet zu werden und zahlreiche Unterstützer findet.

Es gibt jedoch sehr wenig gute in der Zucht, denn Größe und Farbe sind schwer zu erreichen. Ihre große Schwäche ist: Obwohl sie alle Creme Katzen genannt werden sind die besten und einwandfrei gefärbten Katzen wirklich die mit einem beigen (fawn) Farbton. So viele zeigen Zeichnung, Flecken, Schattierungen, während die Farbe gänzlich ein Ton und einwandfrei sein sollte; lieber ein wenig dunkler in der Farbe anstatt ein Farbton von Creme zu Weiß, wie der Fall bei so vielen ausgestellten Exemplaren.

"Für eine Katze mit großem Kopf und guten Augen sieht man dutzende langgesichtige Katzen mit kuriosen Schlitzaugen statt eines kurzen stumpfen Kopfes mit großartigen großen runden goldenen Augen.

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Miss Beal und ihre Kitten.

"Meiner Meinung nach ist es das Beste einen Creme mit einer guten gedrungenen (cobby) Blauen zu verpaaren um einen kurzen Lopf, gute Augen, schöne Körperform und kurze Beine zu erhalten. Nach meiner Erfahrung ist eine Blaue unschlagbar, obwohl verpaart werden kann mit einer Roten, Tortie oder Schwarzen. Zwei Cremes miteinander zu verpaaren befürworte ich nicht, es sei denn eine von beiden hat einen eindeutigen Outcross in der ersten Generation zu völlig anderem(n) Blut(linien).

"Alle ausgestellten Cremes sind Abkömmlinge der zwei Brüder, 'Romaldkirk Admiral' und 'Romaldkirk Midshipmite' von Frau Beal. Um die Farbe zu erhalten haben Züchter sie eng und enger gezogen und deshalb haben sie so sehr an Typ und Charakter eingebüßt was verbessert werden könnte durch den Einsatz von Outcross.

"Ich habe Leute sagen hören, 'Creme Kätzinen vermehren sich nicht'. Wenn sie nur eine Minute über die Frage nachgedacht hätten, hätten sie den Grund gewußt, der da ist, daß sie zu ingezüchtet sind. Wenn die Züchter nur mehr versuchen würden mit Blau zu kreuzen werden sie, da bin ich sicher, hoch erfreut sein und wir werden eine bessere Katze zu sehen bekommen. Bei der Zucht mit Blau erhält man reine Cremes, und einige gemischte Blau Cremes. Behalte die Blau-Creme-Kätzinnen und wenn alt genug verpaare sie mit einem Creme und man erhält einige schöne gleichmäßig gefärbte creme Kitten.

"Es ist schon kurios, daß bis heute nichts an Katern gezüchtet wurde die die Zwillingskater 'Admiral und Midshipmate' schlagen könnten.

"Bei den Kätzinnen ist das Beste was ich gesehen habe 'Miriam of the Durhams' die einen wunderschönen Körper und Fell hat aber dieses lange Gesicht und die schlecht geformten Augen. 'Creme d'Or' kommt ihr nahe hat sie doch einen guten Kopf mit perfekten Augen doch ein bißchen zu lange Beine."

Frau Beal's Kätzinnen "Caliope" and "Mignonette" waren beide keine preisgekrönten Creme-Kätzinnen. Frau D'Arcy Hildyardwar überaus erfolgreich bei ihren Bestrebungen Cremes aus Cremes zu züchten und ein Brief von ihr in der OUR CATS von April 1901 wird interessant sein für die Züchter dieser Varietät:-

DIE ZUCHT VON CREMES.

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Mrs. D'Arcy Hildyard's cream kittens.
(Photo: E. Yeoman, Barnard Castle.)

Geehrte Damen und Herren, - Als sehr interessiert an der Zucht von Cremes möchte ich gerne ein paar Worte zu diesem Thema beeisteuern und meine Erfahrung darlegen. Obwohl nur ein Anfänger gelang es mir aktuell zwanzig Cremes zu züchten - zwei in 1899, dreizehn in 1900, and sieben dieses Jahr. Ich begann mit der Verpaarung meiner gemischten Blau-Creme Kätzin "Senga" mit einem Creme Kater "D'Arcy" den ich von Herrn Hutchinson gekauft hatte, of Egglestone. Aus dieser Verpaarung erhielt ich vier Kitten, alles Mädchen - Zwei Creme und zwei gezeichnete Blaue. Ich behielt die Cremes "Josephine" und "Hazeline", Sieger als Kitten in Westminster 1900, erste und zweite Special und Medaille. Später dieses Jahres verpaarte ich sie. "Hazeline" mit Frau Beal's "Midshipmite", "Josephine" mit ihrem "Admiral". Beide Würfe waren alle Creme. "Josephine" warf 6 Kitten, "Hazeline" warf fünf, zwei von ihnen habe ich behalten. "Matthew" und "Miriam of the Durhams" haben beide als Kitten gewonnen in Manchester. "Miriam" hat danach erste- und Special-Preise gemacht in Barbard Castle, Westminster und Reading. "Matthew" wächst zu einem stattlichen Kater heran und ich hoffe ihn in Botanic ausstellen zu können. Am letzten Samstag, 13. April, hatte "Hazeline" wieder geworfen und gebar fünf Cremes, wieder aus der Verpparung mit "Midshipmate". Das, so denke ich, belegt deutlich, daß gute Cremes fallen können aus einem Pärchen gleicher Farbe. Am 14. April schenkte auch "Senga" mir zwei weitere Cremes, auch zwei gezeichnete Blaue. Dieses Mal das Ergebnis einer Verpaarung mit Frau Beal's "Romaldkirk Toza".

AGNES D'ARCY HILDYARD.

Frau Barton Collier hat zwei gute Cremes, "Bruin" und "Dolly of Brough." Wieder sind diese Katzen aus Frau Beal's Linie, Der Kater ein Beiger (Fawn) und die Kätzin nahezu die hellste der Cremes.

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"Miriam of the Durhams."
(Photo: E. Yeoman, Barnard Castle.)

Frau H. Cochran, die früher ein großes Interesse für diese Zucht hegte, schreibt:- "Ich wäre geneigt eine helle Creme, Kater oder Katze mit einem Weißen zu verpaaren und die Nachkommenschaft mit einem Roten (Orange) ohne Zeichnung oder vice versā. Ich hatte einen Wurf von 'Buttercup' and 'Zoroaster,' bestehend aus zwei Roten (Orange), Zwei Beigen (Fawns), und einem Creme. Die Beigen und Cremes waren Kätzinnen aber alle starben in ihrer Jugend. Ich machte andere Versuche mit ähnlichen Kreuzungen, weil mir gesagt wurde es wäre unmöglich Creme Kätzinnen zu züchten, und im ersten Jahr waren alle Cremes Kätzinnen und die Kater rot (orange)! Meine Idee war einen Kater mit der gewünschten Farbe auszuwählen und ihn mit einer Katze geeigneter Zucht zu verpaaren. Dann die Kätzinnen daraus mit ihrem eigenen Vater. Ich glaube dieser Plan wäre ein Erfolg gewesen wenn ich es weiter verfolgt hätte. Meine Idee ist, daß die natürlichen Kater Beige (Fawn) und Rot (orange) sind und ihre ergänzenden Kätzinnen die Blau Tortie und gewöhnliche Tortie ist. Es hat einer Creme oder Roten Linie noch nie geschadet wenn Schwarz eingekreuzt wurde und es mag letztlich viel Gutes bewirken indem es die Farbe der Roten (orange) vertieft und die Förderung von Geflecktsein im Gegensatz zu Gestreiftsein bei den Torties."

Ich habe mehrfach Frau Beal's berühmte Cremes aufgeführt in meinem Kapitel über rote (orange) und creme Katzen. Diese beiden gefeierten Champions sind für gewöhnlich bekannt als die "Heavenly Twins", die himmlischen Zwillinge. Ihre eingetragenen Namen lauten "Romaldkirk Admiral" und "Romaldkirk Midshipmite". Sie sind echte beige Perser Katzen, sehr kräftig, einwandfrei in der Farbe, gut geraten, starke Knochen und wurden stets in vor Gesundheit strotzender Kondition ausgestellt, zu jeder Jahreszeit mit phantastischem Fell. Zweifellos muß irgendwie das kalte Klima der Rolmaldkirk Cattery auf der Höhe von 730 Fuß (228,6 m) über dem Meeresspiegel dieser Varietät der Perserkatze entsprochen haben. Ich nehme an der Tag wird kommen an dem diese erprobten und ausgereiften Veteranen sich vom öffentlichen Leben zur Ruhe setzen und Platz machen für einige ihrer bereits bekannten Nachkommen. Im Norden, Süden, Osten und Westen haben diese "Heavenly Twins" an der Spitze regiert und Frau Beal muß den Kampf aufgegeben haben alle Preise zu zählen die sie gewonnen haben, welche, Ich denke das kann ich mit Sicherheit sagen, genau die Anzahl der Male ergibt an denen sie ausgestellt wurden. Als Antwort auf meine Frage hat Frau Beal mir einige Bemerkungen in Bezug auf die Ausstattung ihrer Cattery zugegesandt. Sie sagt: -

"Die meisten Häuser sind alte landwirtschaftliche Gebäude rings um unseren Stallhof und ich habe vor kurzem einen alten Getreidespeicher in Gebrauch genommen, der über dem Kutschen-Haus (Garrage) ist. Dieser ist ungefähr 40 Fuß (12,19m) lang und hat ein Zimmer an einem Ende, mit fünf Fenstern und guter Belüftung oben. Zusätzlich habe ich drei große Katzenhäuser und einen Dachboden wo die meisten meiner Kätzinnen residieren. 'Middy' und 'Admiral' ('The Heavenly Twins') haben kleine Holzhäuser, innen mit Filz ausgekleidet und außen mit eingezäuntem Auslauf und Betonböden.

"Ich mache Gebrauch von 2 Waschräumen und einem Werkzeughaus die mit Kaminen ausgestattet sind und diese reserviere ich für den Fall einer Krankheit."

Es gibt keine ausgestellten Katzen mit besserem Fell und Kondition als die Katzen die von der Romaldkirk Cattery kommen und Frau Beal kann mit Recht stolz sein auf ihre hervorragenden Exemplare an creme, roten (orange), tortie und blauen Persern. Frau W. Beal war so freundlich mir einen kurzen Artikel über creme- und beigefarbene Perser zukommen zu lassen:-

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"Champion Romaldkirk Admiral."
(Photo: G. W. Vidals.)

"Auf die creme und beige Perser wurde vor einigen Jahren geschaut wie auf eine Laune der Natur und wenn cremefarbene Kitten auftauchten in einer roten (orange) Zucht, dann galten sie als 'verdorbene Orangen' (Anm. des Übersetzers: Das damals gbräuchliche Orange für Rot). Wenn cremefarbene Kitten auftauchten wurden sie entweder verkauft, für ein paar Schilling, oder vielfach kaputt gemacht weil unbrauchbar. Nun, wie auch immer, es ist sehr unterschiedlich; es gibt eine wachsende Nachfrage nach Katzen und Kitten dieser Farbe und auf den großen Shows gibt es gewöhnlich zwei Klassen für sie, i.e. männlich und weiblich. Sie erlangten zweifellos langsam allgemeine Gunst was sie, denke ich, den folgenden Tatsachen verdanken: Erstens, daß die früher ausgestellten Exemplare merklich scheiterten am Kopf, zu schmales Gesicht, zu lange Nase. Zweitens, daß cremefarbene Kätzinnen praktisch unbekannt waren; Und drittens, daß eine Show wo sie gewöhnlich zu sehen sind der mit Nachdruck schlechteste Platz ist um eine cremefarbene Katze vorteilhaft zu zeigen. Die Reise, das Stadtleben, etc. nimmt ihnen die Makellosigkeit ihres Fells und trübt die Farbe. Die Kombination des schmuddeligen Grau der Verschläge und das Gelb des Strohs verderben die Wirkung ihrer Farbe.

"Der zweifellos beste Platz Cremes in Perfektion zu sehen ist auf dem Land. Wo gegen einen Hintergrung von lleuchtend grünem Rasen ihr reiner, sanfter Farbton in der Tat eine wunderschöne Sache ist und man seine Bewunderung nicht mehr beherrscht. Die Farbe ist ziemlich schwer zu beschreiben und es werden zwei eindeutige Farbtöne gezüchtet. Einer den man gewöhnlich sieht und der soweit höchst erfolgreich auf Shows ist, ein Creme, ziemlich tief im Ton, fast gelbbraun mit einem deutlich pinkfarbenen Hauch darüber, anders als das ausgewaschene Rot oder die sandige Farbe die sich manche Leute darunter vorstellen. Der andere Ton der Farbe Creme ist viel blasser in der Tönung, aber anstelle des Pink neigt er zu einem zitronenfarbigen Hauch und ist, obwohl blasser, in der Regel 'flockiger' und ungleichmässiger als die dunkleren Töne und er neigt auch dazu darunter zu Weiß zu verblassen."

"Nahezu all die bestbekannten Cremes sind in erster Linie aus Roten und Blauen Zuchtstämmen gezüchtet worden. So erschienen Cremes als Missgeburten in vielen Farben - Silberne, Tabbies, etc.; Aber ich glaube die heutigen Arten entsprangen der Kreuzung von Blau und Rot (Orange) und sie können sich im Allgemeinen darauf verlassen einige Cremes zu erhalten aus der Verpaarung von einer tortie, creme, roten (orange) oder blau-tortie Kätzin mit einem blauen Kater. Aber die umgekehrte Verpaarung , i.e. eine blaue Kätzin mit einem creme oder roten (orange) Kater ist nicht erfolgreich aus der Sicht des Creme Züchters. Wohl sehr gut aus der Sicht der Züchter die Blau wollen, weil die Kitten generell in der Reinheit der Farbe übertreffen. Creme Kätzinnen sind heute ziemlich verbreitet und so sollte es in einigen Jahren eine gut etablierte Linie von cremegezüchteten Cremes geben. Aber wie bei aller Farbzucht neigen Menschen dazu überrascht zu werden - Zum Beispiel: Eine Art von Creme Kätzinnen verpaart mit einem Creme Kater produzieren unverändert ganze Würfe in Creme, während eine andere Sorte, mehr creme-gezüchtet als erstgenannte, mit dem gleichen Kater verpaart eine gleiche Anzahl von Cremes und Rot(Orange)-und-Cremes produzieren. Wenn Leute wünschen mit der Zucht von Cremes zu beginnen und können sich keine Creme Kätzin leisten, dann ist es ein guter Plan eine gut gezüchtete Katze unbestimmter Farbe zu kaufen. Entweder blau-und-creme, tabby, tortie oder irgendeine die creme oder orange hat. Wenn sie ordentlich verpaart wird ist es nahezu sicher, daß ein oder zwei Cremes dabei herauskommen: So kann eine Creme Linie stufenweise aufgebaut werden.

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Mrs. F. Western's "Matthew of the Durhams."
(Photo: E. Yeoman, Barnard Castle.)

"Es gibt einige Dinge die man bedenken muß, beim Versuch gute Cremes zu züchten. Ein anzustrebender Punkt ist die Farbe so gleichmäßig wie möglich zu halten egal ob in dunklerem oder helleren Ton und ihn rein zu erhalten ohne eine Spur von Blau oder Mattigkeit. Unter anderen Fehlern die herausgezüchtet werden sollten sind die hellen Lippen und Kinn welche sehr verbreitete Fehler sind. Und der lange Kopf den man manchmal immernoch sieht, obwohl die Cremes sich in dieser Hinsicht beträchtlichem in den letzten Jahren verbessert haben. Cremes sind in Amerika großartig aufgenommen worden genauso wie die Roten (Orange) und dort scheinen sie beeindruckende Konkurrenten der Silbernen in punkto Popularität zu sein, welche sie jetzt hier in dieser Hinsicht übertroffen haben.

"Ein großer Punkt zugunsten der Cremes ist ihre Widerstandsfähigkeit, denn sie besitzen nicht die empfindliche Beschaffenheite die die meisten anderen sehr hellen Varietäten der Perser zu haben scheinen. Mit anders gefärbten Katzen - Blauen, Silbernen, etc. - bilden Cremes einen herrlichen Kontrast und mit Roten tragen sie großartig zur Wirkung einer Gruppe bei. Sie lassen sich zur Zucht auch gut mit einigen Farben - Blau, Schwarz, Tortie, etc. - kreuzen; weil, obwohl so unterschiedlich, es schwer ist sich mit ihnen gesondert zu befassen denken viele Züchter, daß das Ergebnis der wachsenen Fangemeinschaft dieser Farben, i.e. Creme und Rot - sein wird, dass ihnen mehr gerecht wird auf Ausstellungen hinsichtlich der Klassen und sie weitläufiger gezüchtet werden als sie es derzeit sind."