MICROSPORUM CANIS
Eine Herausforderung für jeden Züchter
Picture

English Dutch German

Von Sibylle Nagel.
(Copyright © Sibylle Nagel, Cattery of GreyGables, Deutschland.
Abgedruckt mit Genehmigung der Autorin.)

Viele Züchter kennen diese Pilzerkrankung, doch Niemand spricht davon. Wenn Sie die Diagnose Microsporum Canis für eine Ihrer Katzen erhalten, werden Sie vermutlich vorher noch nie davon gehört haben. Anfangs werden Sie möglicherweise nicht realisieren, womit Sie zu tun haben. Doch sobald Sie mehr darüber hören und lesen, werden Sie mit Sicherheit geschockt sein. Tatsächlich ist dies eine Diagnose, die Sie nicht zur Seite schieben oder mit der Sie sorglos umgehen sollten. Eine Microsporum-Canis-Infektion (englisch: ringworm) ist hoch ansteckend. Und da es sich um eine Zoonose handelt, können Sie selbst, Ihre Kinder und Freunde sowie andere, in Ihrem Haushalt lebende Tiere infiziert werden.

Wir selbst sind keine Tierärzte und wir erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Richtigkeit der nachfolgend gegebenen Informationen, doch wir haben eine Microsporum-Canis-Infektion in unserer Maine-Coon-Cattery erlebt und möchten gerne unsere Erfahrungen und unser Wissen mit Ihnen teilen. Wir werden versuchen, Ihnen einige Informationen über die Behandlung und eine Vorstellung davon zu geben, was auf Sie zukommen wird. Zu Beginn möchten wir betonen, dass die Erkrankung zu 100 Prozent heilbar ist. Fassen Sie Mut! Sie werden es schaffen, den Pilz zu besiegen, wenn Sie folgende Regeln beachten werden:

  1. Sie sollten wissen, dass die Behandlung Ihrer Tiere und die Desinfektion Ihres Lebensraums Wochen (oder Monate) in Anspruch nehmen wird und dass Sie neben großer Stärke, Disziplin und Durchhaltevermögen gute Freunde benötigen werden, die Ihnen in schweren Tagen (die kommen werden!) beistehen können.
  2. Bis Sie verlässliche Microsporum-negative Laborbefunde erhalten, muss strikte Quarantäne eingehalten werden. Sie dürfen keine Besucher einlassen noch Freunde besuchen, insbesondere jene, die Tiere oder Kinder haben. Sie dürfen während dieser Zeit weder Katzen einkaufen noch verkaufen, noch dürfen Sie Würfe planen oder gar Ausstellungen besuchen.
  3. Ein streng einzuhaltender Behandlungsplan muss aufgestellt werden. Ein gut informierter Tierarzt sollte Sie wochenlang unterstützen können und idealer Weise zustimmen, Sie in Ihrem Haus zu besuchen.
  4. Sie müssen alle Ihre Katzen behandeln, unabhängig davon, ob sie Symptome von Microsporum Canis aufweisen, außer es gibt eine Chance, Ihre Katzen wochenlang völlig voneinander zu trennen. Aber Vorsicht! Bitte seien Sie sich darüber im Klaren, dass alle Katzen Sporenträger sein können. Microsporum bleibt oft symptomlos und bricht plötzlich und vielleicht nur an einer einzigen Katze einer Gruppe sichtbar aus. Hautärzte gehen davon aus, dass etwa 40 % der langhaarigen Katzen Träger der Sporen sind und dass etwa 20 % der Menschen infiziert sind.
  5. Wenn andere Tiere in Ihrem Haushalt leben, können auch diese infiziert sein (z.B. Hunde, Meerschweinchen) und diese müssen dann genauso wie Sie selbst im Falle der Infektion behandelt werden. Wenn Sie gerade Kitten haben, werden Sie besondere Aufmerksamkeit auf einige Dinge legen müssen, auf die wir später noch zu sprechen kommen werden.
  6. Bitte denken Sie immer daran, dass auch Sie selbst möglicherweise einer Behandlung bedürfen. Seien Sie besonders vorsichtig, wenn Kinder in Ihrem Haushalt leben. Deren Immunsystem ist oft nicht stark genug, und die Pilzinfektionen bei Kindern treten oft in schwererer Form auf.

Die Erkrankung und ihre Symptome

Wir werden dieses Kapitel kurz halten, da Sie überall im Internet und in Büchern gute Informationen zu Erkrankung und Symptomen erhalten können. Und mit Sicherheit wird auch Ihr Tierarzt Sie gut informieren können.

Verschiedene Arten von Pilzen treten bei Katzen auf. Microsporum canis ist die häufigste Form, und trotz des Namens (canis = des Hundes) erscheint dieser Pilz viel häufiger bei Katzen als bei Hunden. Auch Schafe, Hunde und Rinder können ihn tragen. Die Sporen dieses so genannten Dermatophyten überleben auf der Haut, vor allem jedoch in und auf Haaren und in der Umgebung. Kreisförmige haarlose Stellen auf der Haut lassen an die Diagnose denken. Die Sporen sind sehr langlebig, und man geht von einer Lebensdauer der Sporen von etwa zwei Jahren aus, wenn die Erkrankung nicht behandelt wird. So können wieder und wieder Infektionen ausbrechen.

Einige Beispiele, wie der Pilz aussehen kann:

Es beginnt häufig an den Ohren ... Pilzbefall an einem erwachsenen Kater.
© Family Roth

Pilzbefall um Mund und Nase eines jungen Katers.
© Sibylle Nagel

Wie wir die Infektion feststellten ... erste Anzeichen ... erste Tage

Wir erhielten den Anruf einer Freundin, die uns zuvor mit ihren Kindern besucht hatte. Sie erzählte uns, ihre Tochter habe einen roten, runden Fleck auf ihrem Körper und ihre zwei Katzen hätten haarlose runde Stellen auf den Ohren und dem Körper. Ihr Tierarzt hatte den Verdacht geäußert, es könne sich um einen Pilz handeln. Wir untersuchten unsere fünf erwachsenen Katzen sofort und fanden winzige, etwa 2 mm große kahle Stellen auf dem Ohr unseres jüngsten Katers. Wir brachten ihn noch am gleichen Tag zu unserem Tierarzt und er bestätigte unseren Verdacht, dass dies ein Pilz sein könne. Haut und Haare wurden abgenommen, um eine Kultur anlegen zu können. Und der Arzt teilte uns mit, es könne etwa zwei, evtl. auch vier Wochen dauern, bis Resultate zu sehen seien und eine eindeutige Diagnose zu erhalten sei. Er sagte uns auch, dass es sich bei der zu stellenden Diagnose wohl mit größter Wahrscheinlichkeit um eine Microsporum-canis-Diagnose handeln werde und dass wir dann die Behandlung aller Katzen unserer Cattery in Angriff nehmen müssten. Wir hörten zum ersten Mal von Microsporum canis, suchten zu Hause den Begriff in Google und waren alarmiert über das, was wir dort lasen. Wenn es wirklich Microsporum war, dann könnten alle unsere Katzen infiziert sein. Wir hatten gerade drei Wochen alte Kitten im Haus. Eine fürchterliche Vorstellung, sie alle könnten ihr Fell verlieren oder gar an einer Pilzinfektion sterben! Wie also sollten wir wochenlang auf eine Diagnose warten! Am Abend fanden wir einen dunklen Fleck auf dem Ohr einer unserer Katzen. Er war rund, dunkler als die normale Haut und wir konnten Haar und Haut abkratzen. Es war uns sofort klar, dass wir es mit einer ansteckenden Erkrankung zu tun haben. Wir entschieden uns, nicht abzuwarten, sondern innerhalb der folgenden Tage zu reagieren und alles zu tun, um mit dem Problem so schnell wie möglich fertig zu werden. Am kommenden Tag suchten wir unsere Ärzte auf und besprachen mit ihnen die Behandlung der Katzen sowie unsere eigene. Zu der Zeit trugen wir selbst keinerlei Anzeichen für eine Infektion. Doch sie traten später auf, obwohl ich selbst von diesem Tag an vorsorglich Medikamente gegen eine Pilzinfektion eingenommen habe.

Diagnosemethoden

Es gibt verschiedene Methoden, um festzustellen, ob Sie eine Microsporum-Infektion im Haus haben oder ob Ihre Katzen, die in Behandlung sind, noch Sporen tragen bzw. Microsporum-frei sind. Diese sind:

  1. Woodscher Test und Schwarzlicht
    Ihr Arzt wird vielleicht eine so genannte Woodsche Lampe einsetzen. In vielen, jedoch leider nicht in allen Fällen, können die Absonderungen des Pilzes unter UV-Licht (Schwarzlicht) auf den Haaren als fluoreszierende, apfelgrüne Flecken gesehen werden. Auf der Haut werden Sie diese grünen Bereiche nicht sehen, und die Methode ist nicht sehr zuverlässig. Wir haben uns dennoch entschieden, eine günstige so genannte Urinfinderlampe (mit Schwarzlicht) zu kaufen und untersuchten unsere Katzen und das gesamte Haus in der Dunkelheit. An den Ohren der beiden Katzen, an denen wir die kreisförmigen Pilzstellen gefunden hatten, konnten wir nur einen ganz schwachen grünen Schimmer erkennen. Wir leuchteten das Haus mit Schwarzlicht aus und fanden eine Menge gelbliche Spuren (dies war jedoch kein Pilz!) und lachten über das Aussehen unserer Haut unter dem Licht. Einige Wochen später sahen wir die ersten fluoreszierenden Flecken an zwei unserer Kitten. Und dann wussten wir, wie Microsporum aussieht. Sie können sicher sein: WENN Sie die Sporen sehen, werden sie wissen, dass sie es sind. Sie sind auffällig fluoreszierend und giftgrün.
  2. Mikroskopische Untersuchung
    Proben von Haaren und Haut, die für eine Kultur entnommen werden, werden in der Regel zuerst unter Mikroskop betrachtet. Gibt man die Sporen in eine spezielle Lösung, können sie manchmal, jedoch nicht immer unter Mikroskop gesehen werden.
    Wir haben mehrmals Proben von allen unseren Katzen genommen, und wir hatten niemals auch nur einen einzigen mikroskopischen Befund, nicht einmal für die tatsächlich sichtbar infizierten Katzen. Eine Katze war zwischendurch im mikroskopischen Befund positiv, doch in der Kultur stellte sich heraus, dass es sich hierbei nicht um eine Microsporum- oder Trichophytenart, sondern um nicht pathologisch zu bewertende Sporen eines Pilzes handelte, der in Erde vorkommt und den sie vermutlich durch das Rollen in der Erde eines Katzengrastopfes zum Zeitpunkt der Probenentnahme auf dem Körper hatte. Wenn Sie also einen negativen mikroskopischen Befund erhalten, bedeutet dies keineswegs, dass Ihre Katze Microsporum-frei ist. Und wenn Sie einen positiven mikroskopischen Befund erhalten, kann nicht gesagt werden, um welche Pilzart es sich handelt.
  3. Pilzkultur
    Dies ist unseres Wissens die einzig sichere Methode, um Microsporum canis zu identifizieren und um festzustellen, ob Ihre Katze Microsporum-positiv oder -negativ (= pilzfrei) ist. Um zu einer Diagnose zu kommen und die Behandlung beginnen zu können, wird Ihr Arzt Haare und Hautpartikel Ihrer Katze an ein Labor senden. Die Kultur benötigt einige Zeit. Wenn die Katze infiziert ist und der Pilz schnell ansetzt, können Sie vielleicht schon ein bis zwei Wochen später ein Ergebnis bekommen. Wenn nicht, werden Sie auf einen Schlussbefund warten müssen, der Ihnen etwa vier Wochen nach dem Anlegen der Kultur zugestellt werden wird. Solche Pilzkulturen werden während der Behandlungsphase nicht nur zu Beginn durchgeführt werden müssen, sondern auch später wiederholt werden, um sicherzustellen, dass keine Sporen mehr vorhanden sind. Wir haben erste Proben etwa drei und sechs Wochen nach dem Beginn der Behandlung abgenommen, doch der Zeitpunkt, zu dem Sie sie nehmen sollten, hängt von Ihrem Behandlungsplan ab, auf den wir später zu sprechen kommen werden. Sie könnten nach einiger Zeit Sammelproben entnehmen, besser sind jedoch Einzelproben von jeder Katze, um eindeutige Aussagen treffen zu können. Proben sollten Sie mit einem so genannten BRUSH TEST (Anmerkung: Bürstenprobe) entnehmen. Verwenden Sie eine neu gekaufte, saubere Zahnbürste. Lassen Sie sie nicht in Kontakt kommen mit anderen Materialien, mit Ihren Händen oder dem Tisch. Packen Sie sie aus, bürsten Sie das Fell Ihrer Katze damit in verschiedenen Richtungen und besonders auf und hinter den Ohren und um den Kragen, wo Infektionen häufig beginnen. Dann stecken Sie die Bürste in eine Papiertüte oder ein gefaltetes Papier, um zu verhindern, dass Sporen sich an Plastikmaterial heften. Nun stecken Sie die Bürste in eine Plastiktüte, die Sie sorgfältig verschließen sollten. Vergessen Sie nicht, den Namen des Tieres in oder auf dieser Tüte zu vermerken.

Erste Schritte .... Zwischen Verdacht und Diagnose

Stellen Sie sich darauf ein, dass sich die Symptome Ihrer Tiere in der Zeit, in der Sie auf eine Diagnose warten, verschlechtern werden. Auch Ihre Sicht der Dinge wird einmal so und einmal so sein. Sie werden eine Menge über Microsporum lesen und hören. Sie werden zwischendurch zweifeln und sich selbst fragen, ob dies alles wirklich so schlimm ist, wie die Leute sagen. Wenn Sie erfahren, wie teuer die Behandlung ist, werden Sie vielleicht darüber nachdenken, ob Sie die Behandlung einschränken und die Kosten reduzieren können, und sie nach Ihren eigenen Vorstellungen gestalten wollen. Sie werden jedoch feststellen, dass dies keine Option ist. Sie werden möglicherweise geschockt sein oder in Panik verfallen, und Sie werden vielleicht Nächte lang nicht mehr schlafen können.

Wenn Sie erst einmal akzeptiert haben, dass es keinen anderen Weg gibt, als einen strengen Behandlungs- und Desinfektionsplan einzuhalten, werden Sie sofort beginnen wollen. Ihr Arzt kann Ihnen jedoch ohne die sichere Diagnose keine Medikamente verschreiben. Dennoch gibt es einige Dinge, die Sie bereits tun können. Wir möchten Ihnen hier beschreiben, was wir getan haben. Natürlich gibt es weitere Möglichkeiten, und Sie selbst werden mit Ihrem Arzt zu entscheiden haben, welche Methoden zu Ihrem speziellen Fall passen.

  1. Behandlung mit Lufenuron
    Wir hörten, dass in einer Studie von Benziony und Arzi gute Resultate erzielt worden sind, indem man Lufenuron, den Inhaltsstoff des Flohmittels PROGRAM, gegen Dermatophyten eingesetzt hat. Die erste Studie im Jahr 2000 mit einer Dosis von 30 mg/kg pro Katze zeigte, dass diese Dosierung nicht ausreichend war. Es gab viele Rückfälle, weshalb man 2001 den Behandlungsplan korrigierte und nun 110 mg/kg für Katzen in Katzenzuchten empfahl. Eine zweite Gabe nach zwei Wochen wurde ebenfalls empfohlen, und dies zeigte gute Resultate. Viele Katzen blieben Monate lang Microsporum-frei.
    Unser Tierarzt war skeptisch, doch da keine toxischen Effekte bekannt waren, entschieden wir, es mit Lufenuron zu versuchen. Alle unsere Katzen (außer die Kitten und ihre Mutter) erhielten drei Tage, nachdem der Verdacht Microsporum canis aufgekommen war, eine Gabe und zwei Wochen später die zweite. Wir können nicht sagen, ob Lufenuron eine Auswirkung hatte bei dem inzwischen schwer infizierten Kater. Er hatte zu dem Zeitpunkt schon fast völlig seinen Kragen verloren und wir behandelten die Stellen bereits lokal (siehe nächstes Kapitel). Doch die anderen erwachsenen Katzen (erneut die Mutter des Wurfs ausgenommen) bekamen keinerlei kahle Stellen, obwohl später zwei von ihnen schwach positive Kulturergebnisse hatten. Lufenuron schien gut auf die beschriebene dunkle Stelle am Ohr einer Katze zu wirken. Nach einer Woche sah man, dass das Haar auf dieser Stelle zu wachsen begann. Dies entspricht den Ergebnissen der Studie von Benziony/Arzi, die lauten, dass eine Heilung etwa 5 Tage nach der Verabreichung von Program bei den meisten Katzen einsetzte. Die dunkle Hautstelle verschwand allmählich, doch nichtsdestotrotz wurde diese Katze später in die systemische Behandlung mit einbezogen.
    Das Mittel könnte eine Alternative sein, wenn Sie nur eine oder zwei Katzen haben, wenn Sie nicht züchten und ausreichend Zeit haben, um Behandlungsmethoden auszuprobieren. Es könnte auch eine Möglichkeit sein, einen Microsporum-Ausbruch zu verhindern. Doch wir sind nicht sicher, ob Lufenuron/Program wirklich die Sporen bei Trägerkatzen entfernt. Wir vermuten, nein. Wenn Sie ausschließlich Lufenuron anwenden wollen, müssen Sie unbedingt Bürstenproben entnehmen und testen lassen.
  2. Lokale Behandlung der Pilzstellen
    Viele Tierärzte werden Ihnen IMAVEROL empfehlen, um die lokale Behandlung der Microsporum-Stellen einzuleiten, bevor eine Diagnose sicher ist. Wir haben Imaverol ungefähr zwei Wochen lang angewendet, doch hatten nicht den Eindruck, dass es die Ausbreitung des Pilzes auf der Haut unseres Jungkaters aufgehalten hat. Als wir herausfanden, dass es in Deutschland für Katzen nicht mehr zugelassen ist (nur für Hunde und Pferde), hörten wir auf, es aufzutragen und benutzten den Rest in einer Sprühflasche, um Schlafplätze und Kratzbäume einzusprühen. Stattdessen haben wir uns nach zwei Wochen (wir warteten immer noch auf das Ergebnis der Kultur, da sich im Mikroskop nichts gezeigt hatte) entschieden, Lamisilcreme (nicht Lamisil Once!) zu verwenden und auf die betroffenen Stellen aufzutragen. Lamisil enthält Terbinafinhydrochlorid. Wir denken, diese Salbe war sehr effektiv. Sie müssen die Salbe direkt auf die betroffene Hautstelle auftragen. Ganz besonders wichtig ist, dass Sie den roten Rand gründlich behandeln (dort sitzt der Pilz!) und dass Sie sie ein Stück weit bis hinein in das Fell auftragen. Diese Behandlung muss so lange fortgesetzt werden, bis Sie keinerlei Anzeichen für den Pilz mehr sehen. Wir trugen die Creme morgens und abends auf. Es gibt natürlich weitere Mittel gegen Pilze, die Miconazol oder Terbinafin oder Clotrimazol oder Ketoconazol enthalten. Unsere Freundin wendete bei ihrer Katze Canesten-Creme an und erzielte gute Erfolge.
  3. Homöopathie
    Die Auswahl anzuwendender homöopathischer Einzelmittel wird nicht nur aufgrund der Symptome, sondern immer auch anhand der individuellen Konstitution des Tieres getroffen werden müssen. Manchmal hat man nicht die Möglichkeit oder nicht die Zeit, das EINE spezielle Mittel für ein bestimmtes Tier herauszufinden. Für diesen Fall kann man auf Kombipräparate zurückgreifen, die bestimmte Felder abdecken. Wir haben ein Mittel für Hauterkrankungen gesucht und fanden SAPONARIA COMP. Dieses Mittel gaben wir täglich im Wechsel mit ECHINACEA (zur Verbesserung des Immunsystems) in alle Wasserschüsseln. Das auch empfohlene Mittel PSORINUM war nicht zu bekommen, und auch das Kombipräparat Saponaria mussten wir mit der Hilfe unserer Freunde in Schweden erwerben. Wir sind überzeugt, dass die regelmäßige Gabe von Saponaria geholfen hat, einen Ausbruch des Pilzes bei unseren Kitten zu verhindern.

Behandlungsphase

Nach etwa zwei Wochen bekamen wir endlich die Diagnose für unseren Jungkater. Die Verdachtsdiagnose Microsporum canis bestätigte sich mit milden Anzeichen in der Kultur. Mild? Er hatte zu der Zeit kein einziges Haar mehr um seinen Nacken herum und ähnelte mehr einem Geier als einer Maine-Coon-Katze. Wir hatten ihm schon vor dem Eintreffen der Diagnose eine erste Impfung gegen Pilze verabreichen lassen, nun begannen wir mit einem konzentrierten Cattery-Behandlungsplan, der systemische und homöopathische Behandlungen von Tieren und Menschen, Impfungen gegen Dermatophyten sowie die Desinfektion des gesamten Haushalts und der Kleidung umfasste. Glücklicherweise hatte ich die Möglichkeit, während der kommenden Wochen zu Hause zu bleiben. Und wirklich, dies war notwendig, denn ein Haus mit drei Stockwerken von Microsporum canis zu befreien ist ein 12-Stunden-Job, und ich vermute, in einer Wohnung wird es nicht einfacher sein. Etwa 6 Wochen der Behandlung und Desinfektion waren notwendig, bis - nach 9 Wochen - endlich alle Katzen in Einzelproben Microsporum-frei waren. Wir werden diese Zeit niemals vergessen!

  1. Desinfektion der Umgebung
    Die Desinfektion Ihres Hauses ist sehr wichtig! Mikrosporen können zwischen 12 und 24 Monaten überleben, wenn sie nicht vollständig beseitigt werden, und können rekurrierende Infektionen verursachen. Legen Sie die größte Sorgfalt an die Säuberung und Desinfektion der Umgebung! Sie können die Sporen mit Chlorbleiche töten. Auch der Einsatz von Ozon ist wirkungsvoll. Dabei ist zu beachten, dass Sie und Ihre Tiere sich nicht in einem Raum aufhalten können, in dem ein Ozongerät arbeitet. Es ist ein logistisches Unterfangen, nach und nach alle Räume in Ihrer Wohnung oder Ihrem Haus mit Ozon zu begasen. Doch ohne Ozon ist es nicht zu schaffen!
    • Wir haben den Boden in jedem Raum täglich mit Chlorbleiche gewischt. Auch Essigsäure tötet Sporen, doch Vorsicht, Sie müssen sie verdünnen!
    • Wir wuschen Tische und Möbel mit Chlorbleiche ab oder behandelten sie mit Desinfektionsmittel.
    • Wir sprühten täglich Desinfektionsmittel auf die Kratzbäume, in Katzentoiletten und auf Katzenschlafplätze.
    • Wir verpackten alle entbehrlichen Teppiche, Gardinen und andere Stoffe in Plastiksäcke und warfen sie weg.
    • Aus dem Zimmer, in dem die Kater übernachteten, entfernten wir Sofas, Matratzen und Kratzbäume und entsorgten sie.
    • Wir kauften ein Ozongerät und ließen es täglich wechselnd in allen Zimmern laufen, bis alle Tests negativ waren (und seitdem läuft es wöchentlich).
    • Alle unsere Kleider brachten wir in einen gesonderten Raum, den die Katzen nicht betreten durften und begasten sie mit Ozon. Trotzdem bekam jeder von uns später eine Microsporum-Hautstelle (ich am Arm, mein Mann am Bein) und wir mussten behandelt werden.
    • Wir wuschen alle Kleider regelmäßig mit Hygienespüler.
    • Die Katzen durften sich am Tag wie gewohnt im Haus bewegen, doch wir ließen sie nicht in unserem Bett schlafen.
    • Wir bildeten drei kleinere Gruppen (Kater, Katzen, Mutter mit Kitten) und ließen diese in drei verschiedenen Räumen schlafen, die wir, bevor wir die Katzen am Abend einsetzten, mit Chlorbleiche wischten und ozonisierten. Die Katzen behandelten wir vor dem Einsetzen in das Zimmer mit Salbe und desinfizierten ihr Fell.
    • Für die Mutter mit den Kitten richteten wir sogar zwei verschiedene Räume ein und begasten den einen mit Ozon, während sie sich im anderen befanden, und umgekehrt. So ist es uns gelungen, die Kitten weitgehend sporenfrei zu halten und keines von ihnen bekam eine schwere Infektion, obwohl ihre Mutter, die mit dem infizierten Kater in Kontakt kam, sich infizierte.
    • Täglich entfernten wir überall Katzenhaare (noch gründlicher als sonst) und begasten den Staubsauger, die Kennel, Katzentoiletten, Wischmops und alles, woran man denken kann, mit Ozon.
  2. Strikte Quarantäne
    Eine strenge Quarantäne zu halten, ist sehr wichtig. Sie vermeiden dadurch die Infektion und Reinfektion von Tieren und Menschen.
    • Wir informierten unsere Familie und unsere Freunde, dass sie uns eine Weile nicht sehen würden.
    • Wir ließen wochenlang keine Besucher ins Haus (außer dem Tierarzt).
    • Wir besuchten wochenlang Niemanden. In den ersten Wochen verließ ich selbst das Haus überhaupt nicht, und mein Mann ging zur Arbeit nach einem Duschbad mit Ketoconazol und in Kleidung, die mit Ozon desinfiziert worden war.
  3. Cattery Business
    Während der gesamten Zeit bis zum negativen Ergebnis der Kultur dürfen Sie keine andere Katze in Ihre Cattery aufnehmen noch Kitten verkaufen. Sie müssen Ihren Verein informieren und werden für Ausstellungen gesperrt werden. Mit Verpaarungen sollten Sie mindestens 6 Monate warten.
    • Wir haben unseren Verein informiert, sobald wir die Diagnose vorliegen hatten und erneut, als wir negative Befunde hatten.
    • Wir haben wenige Züchterfreunde informiert und beschlossen, in der Zukunft offen mit unseren Erfahrungen umzugehen, doch während der Behandlungsphase nicht mit Jedem darüber zu sprechen. Diese Zeit sollte nicht zusätzlich mit Gerede, das sehr schnell entsteht, belastet sein.
    • Wir wussten sofort, dass nun nicht möglich war, bereits "bestellte" neue Zuchtkatzen aufzunehmen, informierten die Züchter, stornierten Flüge, verschoben Termine u.a.
    • Die Kitteninserenten für unseren Wurf informierten wir sofort und auch jeden, der danach anfragte. Wir teilten mit, dass die Kitten wegen der Infektion nicht besucht werden können.
    • Wir informierten auch darüber, dass die Kitten länger als geplant bei uns bleiben müssen, weil sie definitiv erst dann abgegeben werden können, wenn die Tests für alle Katzen negativ sind. Wir sagten den Interessenten, dass wir verstehen, wenn sie sich zurückziehen.
  4. Die Behandlung der Menschen
    Ich selbst bekam bald eine kleine rote und juckende Stelle Oberarm. Da ich es war, die täglich stundenlang mit den Katzen zusammen sein würde und sie behandeln würde, entschied ich mich, von Anfang an Terbinafin einzunehmen und nahm es acht Wochen lang. Auf den Fleck trug ich Lamisilcreme auf, nach zwei Wochen war der Fleck verschwunden, und ich bekam keine weiteren Probleme. An meinem Mann zeigte sich etwa 20 Tage, nachdem wir mit der Behandlung der Tiere begonnen hatten, ein roter Fleck. Er behandelte nur mit Lamisilcreme und war erfolgreich. Jedoch konnte man bei ihm noch lange einen schwachen dunklen Fleck sehen, und wir haben gehört, dass auch bei manchen Katzen nach der Abheilung noch dunklere Haut zu sehen ist.
    Schützen Sie sich gut! Benutzen Sie Desinfektionsmittel zur Desinfektion der Hände, tragen Sie Handschuhe! Duschen Sie und waschen Sie Ihr Haar täglich mit Ketoconazol. Wechseln Sie die Kleidung oft und waschen Sie sie mit Hygienespüler. Alle Kleidungsstücke, die mit den Katzen in Berührung kamen, sollten mit Ozon desinfiziert werden.
  5. Lokale Behandlung der Katzen / Bäder
    Wir haben das Fell unserer Katzen nicht geschoren, hörten aber, dass dies in einigen Fällen notwendig sein kann. Wir haben unsere Katzen auch nicht in Imaverol gebadet, obwohl alle beteiligten Tierärzte dies empfohlen haben. Wir brachten Imaverol lediglich lokal auf, doch wir hatten nicht den Eindruck, dass der Pilz dadurch gestoppt worden ist. Mit Lamisilcreme (wie schon erwähnt) waren wir wesentlich erfolgreicher und benutzten auch Canesten Spray für eine Katze. Lamisilcreme trugen wir zwei Mal täglich auf. Zusätzlich trugen wir immer wieder auch Lebermoosbalsam auf. Wir hatten gehört, dass dieser erfolgreich bei Pferden mit Microsporum angewendet worden war und denken, bei Katzen wirkt dies ebenso. Benutzen Sie aber kein Teebaumöl, denn dies ist giftig für Katzen!
    Wir haben die Katzen mit Ketoconazol Shampoo gebadet (Ketoconazol tötet die Sporen ab.) Es wird empfohlen, die Katzen während der Behandlungsmethode zwei Mal wöchentlich zu baden. Nun, die Kitten zu baden, war leicht, aber es war nicht sehr spaßig bei den Großen. Und besonders unser 9 kg schwerer Kastrat zeigte sich nicht gerade erfreut über die Behandlung. Wir suchten nach besseren Methoden und hörten, dass eine Züchterin ihre Katzen mit einem Desinfektionsspray behandelt hat. Wir denken, dies ist eine gute Idee. Von da an besprühten wir unsere Katzen einmal täglich am Abend, bevor wir sie in ein mit Ozon desinfiziertes Zimmer setzten, und rieben das Mittel ins Fell. Natürlich waren sie auch davon nicht begeistert, und Sie müssen sehr vorsichtig sein, damit nichts davon auf den Kopf und in die Augen gerät. Halten Sie Ihre Katze am Nacken fest und sprühen Sie nur auf den Rücken! Und sprechen Sie unbedingt vorher mit Ihrem Tierarzt über diese Maßnahme! Wir haben das Spray etwa 2 Wochen lang angewendet.
  6. Kombinierte systemische Behandlung und Impfung der Katzen
    • Impfung
      Eine Impfung gegen Microsporum canis ist von Boehringer Ingelheim entwickelt worden, der Impfstoff heißt INSOL DERMATOPHYTON. Zwei (manchmal drei) Impfungen sind notwendig, um einen Schutz für etwa 10 Monate zu bieten und um akute Infektionen abheilen zu lassen, was in den meisten Fällen gelingt. Zwei Wochen nach der zweiten Impfung sollten die infizierten Stellen abklingen. Kitten können frühestens mit 10 Wochen geimpft werden und müssen mindestens 1 kg wiegen. Säugende und schwangere Katzen sollten nicht geimpft werden. Wir wissen nicht, ob die Impfung Sporen tatsächlich reduziert oder nur den Ausbruch der Erkrankung verhindert. Vermutlich ist Letzteres der Fall.
    • Systemische Behandlung
      Hierfür sind einige Produkte auf dem Markt. Wir entschieden uns für den Einsatz von ITRAFUNGOL, da dessen Nebeneffekte auf Leber und Nieren nicht so schwer wiegen wie bei anderen Präparaten. Katzen mit Leber- oder Nierenproblemen dürfen dieses Mittel nicht erhalten, auch schwangere und säugende Katzen sind ausgenommen. Itrafungol wird einmal täglich in einer Dosis von 0,5 ml/kg gegeben. Es wird in drei Intervallen von 7 Tagen mit einer Behandlungsunterbrechung von jeweils 7 Tagen angewendet.
    • Behandlung säugender Muttertiere und Kätzchen
      Es war eine schwere Entscheidung. Denn obwohl dies nicht empfohlen wird, mussten wir die säugende Mutterkatze behandeln. Sie zeigte Microsporum-Symptome und wir konnten nicht riskieren, dass ihre neun Kitten infiziert werden, deren Behandlung wir aus diesem Grund ebenfalls früher als geplant in Angriff nehmen mussten. Wir warteten, bis die Kitten feste Nahrung zu sich nahmen und 9 Wochen alt waren, dann erhielt ihre Mutter die erste Insol-Impfung. Sie bekam auch eine stark reduzierte Dosis Itrafungol, doch um die Überdosierung bei den Kitten zu verhindern, die noch bei ihr tranken, wechselten wir ihre Itrafungol-Intervalle mit denen der Babys ab und hielten sie viel kürzer als empfohlen. Wir gaben den Kitten die erste Gabe Itrafungol, sobald sie 1 kg wogen und an die 8 Wochen alt waren. Später erhielten sie Insol-Impfungen wie die Erwachsenen. Ein Problem war, die Microsporum-Behandlung zeitlich mit den RCP-Impfungen, die wir für wichtig hielten, so in Einklang zu bringen, dass die kleinen Organismen nicht zu stark belastet würden. Mit der Hilfe unserer Tierärztin gelang es uns, das Bestmögliche zu tun. Und zum Glück waren diese Kitten die kräftigsten und gesündesten Kitten, die wir je hatten, so dass es zu keinen Problemen kam.


    • Unser Behandlungsplan für die erwachsenen Katzen:
      • Tag 1: Erste Insol-Impfung
      • Tag 6-12: Erstes 7-tägiges Intervall der Itrafungol-Behandlung
      • Tag 14: Zweite Insol-Impfung
      • Tag 20-26: Zweites 7-tägiges Intervall der Itrafungol-Behandlung
      • Tag 28: Erste Probenentnahme
      • Tag 38: Erstes Ergebnis: Zwei Erwachsene Microsporum-frei, eine Katze mit leichtem Befund, eine Katze mit moderatem Befund
      • Tag 34-40: Drittes 7-tägiges Intervall der Itrafungol-Behandlung
      • Tag 46: Zweite Probenentnahme
      • Tag 66: Zweites Ergebnis: Alle Katzen Microsporum-frei
      Unser Behandlungsplan für die Katzenbabys und ihre Mutter:
      • Tag 1-5: Erstes 5-tägiges Intervall der Itrafungol-Behandlung der Kitten (Alter 7 Wochen, Tag 10 des Behandlungsplans der Erwachsenen)
      • Tag 6: Erste RCP-Impfung Kitten (Alter 8 Wochen)
      • Tag 8-9: Erstes 2-tägiges Intervall der Itrafungol-Behandlung der Mutter
      • Tag 10-14: Zweites 5-tägiges Intervall der Itrafungol-Behandlung der Kitten
      • Tag 12: Erste Insol-Impfung der Mutter
      • Tag 20: Erste Insol-Impfung der Kitten (Alter 10 Wochen)
      • Tag 22-27: Drittes 6-tägiges Intervall der Itrafungol-Behandlung Kitten
      • Tag 27: Zweite Insol-Impfung der Mutter
      • Tag 27-30: Zweites 4-tägiges Intervall der Itrafungol-Behandlung der Mutter
      • Tag 34: Zweite Insol-Impfung der Kitten (Alter 12 Wochen)
      • Tag 37: Probenentnahme
      • Tag 38: Zweite RCP-Impfung Kitten (Alter 13 Wochen)
      • Tag 39-43: Viertes 5-tägiges Intervall der Itrafungol-Behandlung der Mutter und Kitten gleichzeitig
      • Tag 57: Ergebnis: Mutter und Kitten Microsporum-frei

Wir hatten Glück! Weder von Züchtern noch von Interessenten kamen negative Reaktionen. Nur eine Interessentin wurde von ihrem Tierarzt dahingehend informiert, dass die Sporen niemals beseitigt werden können, und sprang ab. Unsere Züchterfreunde halfen uns sehr, fast täglich standen wir in Mailkontakt. Und auch die Kitteninteressenten waren sehr nett und verständnisvoll und gaben uns ihr Vertrauen.

Die "Microsporum-Canis-Zeit" war die härteste Zeit, die wir je durchzustehen hatten. Es gab Tage, an denen ich dachte, ich schaffe es nicht mehr. Es war nicht nur körperlich extrem anstrengend, sondern auch sehr traurig, was ich täglich meinen Katzen antun musste. Ich bin sehr glücklich, dass sie immer noch normal und sozial sind und mich immer noch lieben. Sie können sich nicht vorstellen, wie glücklich wir waren, als die Infektion endlich besiegt war und als wir endlich gute Laborergebnisse erhielten. Alle Kitten haben inzwischen ein gutes Zuhause gefunden und uns Microsporum-frei verlassen.

Ich möchte mich ganz herzlich bei meinen Züchterfreund/innen in den Catterys Yovimba, Merryborn, S*Manitou, S*Ramsekatten und S*Silveronyx bedanken, dass sie meine langen täglichen Emails gelesen und beantwortet haben, die ich während der Quarantänezeit geschrieben habe. Sie gaben mir die Kraft durchzuhalten! Besonders danke ich Misha Peersmans von The Dorsai, die mir in dieser schweren Zeit mit Rat und Tat zur Seite stand und mich mit Informationen über Behandlungsmöglichkeiten und Homöopathie und eine Menge anderer Dinge versorgte und "am Leben hielt".



Sibylle Nagel, März 2010.

Maine Coon Cattery of Grey Gables
www.greygables.de