Empfehlungen für die Zucht, GSD IV

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[Übersetzt von Susanne Chotty, Av tomfjorden]

  • Homozygote Katzen sollen nicht für die Zucht verwendet werden. Allerdings sind diese Katzen meist schon gestorben, bevor sie geschlechtsreif werden. Damit stellt sich erst gar nicht das Problem einer Selektion, da sie automatisch für die Zucht ausfallen.
  • Heterozygote Trägerkatzen können für die Zucht verwendet werden, allerdings sollten sie ausschließlich mit Katzen verpaart werden, die die Mutation nicht tragen. Dies sollte durch den Gentest überprüft werden. Die Kätzchen aus diesem Wurf sollten getestet werden, bevor sie als zukünftige Zuchtkatzen verkauft werden. Idealerweise sollten nur homozygot negative Kittens für die Zucht verwendet werden, aber Ausnahmen können gemacht werden, solange der Käufer der Katze sich des Problems bewusst ist und sich auch weiterhin an die Empfehlungen hält.
  • Alle Käufer von Trägerkatzchen und Kätzchen mit unbekanntem Status aus Kombinationen, bei denen beide Elternteile nicht negativ sind, sollten über die Krankheit informiert werden, ebenfalls über die Tatsache, dass ein Elternteil Träger ist und das Risiko dieses Kätzchen für die Zucht zu verwenden. Heterozygote Träger werden nie irgendwelche Symptome der Krankheit zeigen, daher könnte man meinen, dass es unnötig ist diese Informationen an Liebhaber weiterzugeben. Da es allerdings nicht ungewöhnlich ist, dass Liebhaber später auf die Idee kommen, mit ihrer Katze doch einen Wurf zu haben, und sie dies eventuell tun ohne Kontakt zum Züchter ihrer Katze aufzunehmen, ist es wichtig auch Liebhabern die Art dieser Erkrankung und die Situation ihrer Katze in vollem Umfang verständlich zu machen.
  • Das Ziel sollte sein, alle Trägerkatzen bis zum Jahr 2015 aus der Zucht zu entfernen.